djtulan Hackerspace, Retrocomputing

xlink c64/c128

Ein sehr interessantes und zugleich praktisches Projekt hat Henning Bekel umgesetzt. Xlink erlaubt einem Benutzer, Daten von einem Host-System auf einen C64 oder einen C128 zu senden bzw. Daten von dort auszulesen. Gleichzeitig lässt sich das Remote-System auch fernsteuern.

Unterstützt wird folgende Hardware:

  1. ein eigens dafür entwickelter USB Adapter 
  2. ein einfaches paralleles Kabel

Um den Datentransfer zu ermöglichen muss auf dem Remote-System entweder ein gepatchter Kernal laufen oder temporär ein Server gestartet werden.

Auf der Host-System Seite kann man Befehle entweder über die command-line eingeben oder man erstellt seine eigenen Anwendungen via xlink Bibliothek.

Die Projektseite ist sehr, sehr gut dokumentiert und man findet auch viele Anregungen, wie man xlink praktisch einsetzen kann. Henning hat seinen Quellcode auf Github https://github.com/hbekel/xlink zur Verfügung gestellt.

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Aquarium Computer

Eigentlich ist es schon eine Unart, was man für ein gutes Aquarium bezahlen muss. Und sobald man sich dann eines zugelegt hat, geht der Spaß erst so richtig los. Da gibt es spezielle Filter, Reflektoren für die Beleuchtung und diverse Sensoren, die den Zustand des Wassers des Aquariums erfassen. Möchte man sich eine professionelle Überwachung für sein Becken zulegen, so ist man schnell einige hundert Euros los. Daher habe ich mich entschlossen, selber einen Aquarium Computer zu basteln. Dieser soll all meine Zwecke erfüllen und nicht zuviel kosten.

Über den Verlauf werdet ihr natürlich informiert werden. Den Quellcode werde ich auf GitHub veröffentlichen.

MIKIT 2650 am Flohmarkt gefunden

Am 20. Juni 2015 war es wieder einmal Zeit für einen Flohmarktbesuch am Wiener Naschmarkt. Gemeinsam mit einem Freund hielt ich Ausschau nach altem, kuriosen Zeugs. Dabei war mir ein Stand aufgefallen, an dem komische Alukoffer angeboten wurden, in diese man merkwürdige Steuergeräte eingebaut hatte. Mein Flohmarktbegleiter und ich erkundigten uns beim Verkäufer, was er für das Teil denn haben wolle. Er meinte unter 10€ würde er den Koffer nicht verkaufen, weil alleine der Alukoffer mehr wert sei. Mein Freund und ich beschlossen das Teil gemeinsam zu kaufen, weil keiner von uns insgesamt 10€ dafür auszugeben wollte. Schließlich wussten wir nicht, um welches Teil es sich hierbei handelte.

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Nach dem Flohmarkt wurde das unbekannte Teil gleich mal auseinandergenommen, um nachzusehen, was wir da eigentlich ergattert haben. Nach dem Versuch einer Inbetriebnahme mit etwas intensivem Elektronikgestank ist uns aufgefallen, dass einen Tantal-Kondensator das Zeitliche gesegnet hat.

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Ursprünglich war der Kondensator im Bild so blau wie seine weiteren Kollegen im Bild.
Nach dem Austausch und ein paar Spannungsmessungen am Transformator, wagten wir einen weiteren Versuch. Und siehe da, erste Zahlen wurden auf dem Display angezeigt.

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Nach Recherche im Internet fanden wir heraus, dass es sich dabei um Eigenbau des MIKIT 2650 handeln musste.
Ein interessanter Link ist folgender: http://www.computerwoche.de/a/hofacker-gmbh-holzkirchen-mikit-2650-von-1-bis-32-kb,1195215. Das Computersystem scheint schon 1978 auf den Markt gekommen zu sein.

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